Mein Name ist Pia K., ich bin 20 Jahre alt und bin seit Oktober 2013 am Diakonie-Kolleg Hildesheim, um dort meine Ausbildung zur Logopädin zu absolvieren.

Auf den Beruf der Logopädin bin ich durch verschiedene Praktika in diesem Bereich gekommen, die mir schon sehr viel Freude bereitet haben und wobei ich erste Erfahrungen sammeln konnte. An dem Beruf gefällt mir besonders gut, dass man mit Menschen jeder Altersklasse arbeiten kann und dass es so viele verschiedene und interessante Bereiche gibt. Mir ist es wichtig, einen Beruf zu erlernen, der einem das Gefühl gibt, anderen Menschen helfen zu können.
 
Durch die Internetseite des Diakonie-Kollegs bin ich auf diese Schule gestoßen. Ich habe mich dort beworben und wurde im März 2013 zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. An diesem Tag waren wir insgesamt 7 Bewerberinnen. Wir mussten in Zweiergruppen ein Rollenspiel vortragen und ein Dialoggespräch schriftlich verfassen. Währenddessen wurden wir einzeln in einen Raum von zwei Lehrlogopädinnen gebeten, dort mussten wir zum Beispiel singen und ein Gedicht vorlesen. Meiner Meinung nach waren die einzelnen Aufgaben gut zu meistern. Den Austausch mit den anderen Bewerberinnen an diesem Tag fand ich sehr interessant. Gut gefallen hat mir auch, dass wir direkt Bescheid bekommen haben, ob uns die Schule einen Platz anbietet oder nicht.

Ich habe mich dazu entschlossen, die Ausbildung am Diakonie-Kolleg Hildesheim zu beginnen, da die Schule mit der HAWK kooperiert. Somit ist mir ein ausbildungsbegleitendes Studium möglich und nach der Ausbildung kann ich ohne Aufnahmeprüfung den Bachelor an der HAWK absolvieren. Außerdem liegt Hildesheim nahe meiner Heimatstadt und hat eine schöne Innenstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten zu bieten, die von der Schule aus auch gut zu Fuß zu erreichen ist.

Die Lehrlogopädinnen und die Dozent/en/innen der Schule sind sehr nett und engagiert und gestalten den Unterricht abwechslungsreich und interessant. Besonders in den logopädischen Fächern gibt es schon im ersten Ausbildungsjahr einen guten Praxisbezug, dieser wird unter anderem durch die Kooperation mit einer Kindertagesstätte hergestellt, die sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befindet. Hier findet in Therapeutenteams, bestehend aus zwei Personen, zweimal wöchentlich die Therapie eines Kindes statt. Diese praktische Arbeit bereitet mir sehr viel Freude. Dabei wird man gut von der zuständigen Lehrlogopädin unterstützt und kann sich bei Fragen und Problemen jederzeit an sie wenden.